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[H O M E]

Ich freue mich auch über Kommentare zu meinen Blog-Einträgen, diese sind ab sofort auch ohne Anmeldung möglich.

31.01.2010

Rodgau-Ultra 2010

Man, war das wieder eine geile Veranstaltung! Es waren alle, wirlich alle vertreten, die man das ganze Jahr so trifft.

Einen großen Bericht will ich gar nicht schreiben und stattdessen lieber nur auf die Fakten und den Bericht von Joe "Norris" Kelbel verweisen [hier].
Einen Auszug aus seinem Bericht muss ich aber hier zitieren:  
"Sascha überholt mich zum zweiten Mal, martialisches Bild im Schneetreiben. Wir beide sind knallharte Kämpfer! "
 
Hier nun die Fakten:
Angenehmer Start erst um 10 Uhr, ausgeschrieben sind zwar 50 km (10 Runden a 5 km), wenn man aber den Weg von der Startnummernausgabe bis zum Start hinzurechnet werden locker 52 km daraus. Von knapp 1.200 Voranmeldungen waren dann rd. 650 LäuferInnen am Start. Lediglich 410 kamen jedoch ins Ziel. Die Strecke war für die Wetterverhältnisse super präpariert. In der letzten Runde setzte dann aber starker Schneefall ein.
Echte Ultras duschen nicht, sondern reiben sich einfach nur mit Schnee ab ;-)

Wegen dem Schneefall sind wir nach Zieleinlauf auch zügig abgehauen und haben sogar unseren Joe auf seiner letzten Runde allein zurück gelassen. In Gedanken waren wir aber ganz nah bei ihm.

Meine Bilder gibt es [hier]

17.01.2010

33. Marathonstaffel Mörfelden 2010

"Einzelläufer werden geduldet, aber nicht unterstützt!" 
So die Ansprache des Stadionsprechers.
Trotzdem waren genug Einzelläufer am Start, wie immer fast nur bekannte Gesichter: Joe, Stevie, Dieter, Daniel, René, etc.
Wir alle bekommen unsere 4 Staffel-Startnummern.
Die äußeren Bedingungen waren toll, letzte Nacht hat es geschneit und seit 6 Uhr regnet es. Also super rutschigen und glitschigen Untergrund.
Die Marathonstrecke ist für 4 Staffelläufer vorgesehen (jeweils 10,5.. Km). Nach jeder Runde kommt man wieder in das Waldstadion von Mörfelden.
Hier (und nur hier) gibt es auch Verpflegung. Für Staffelläufer vielleicht o.k., für uns Einzelläufer aber nicht. Deshalb erkennt man die Einzelläufer in Mörfelden am besten an den Getränken, die sie mit schleppen.
So quälten wir uns über 4 Runden durch den Schnee. Gut René (TER-Finisher 2009) war super schnell und mir fiel es heute auch nicht so schwer.
Vielleicht liegt es daran, dass ich seit 1.1. Diät mache und auf Alkohol verzichte. Dieter, den ich heute auch ausnahmsweise überholte, meinte schon, ich greife zu unfairen Mitteln.
Fazit: toller Lauf und obwohl wir nur geduldet waren, der einzige Marathon zu diesem Termin. Nächstes Jahr kommen wir wieder!

Meine Bilder [hier]

07.01.2010

3. neoproject Wanter-Trail 2010


Während unser Neujahrsmarathon, ja mächtig in die Hose ging, waren Heike, Dieter und Markus in LUX beim Wanter-Trail in Mersch.

Hierüber hat Dieter mir einen schönen Bericht geschickt:

Der Wanter-Trail hat einen „Fehler“: Er ist mit 37 km zu kurz für die üblichen Marathonsammler. Ansonsten bietet er alles für einen genussvollen Landschaftslauf: perfekte Organisation und eine wunderschöne Strecke mit durchaus anspruchsvollem Profil (immerhin 1.150 Höhenmeter). Start und Ziel liegen in Mersch, etwa 15 km nördlich von Luxemburg und doch schon tief in den Ardennen. Die extra mit Nadelfilz ausgelegte Sporthalle bot genug Raum zum Anmelden und Aufwärmen, und draußen fand jeder einen Parkplatz. Die Streckenmarkierungen waren auch bei verschneiten Wegen gut zu erkennen (blaue Flatterbänder und, wo nötig, gelbe Pfeile; nicht wie beim 1. MMM weiß auf weißem Grund), und die wenigen Straßenübergänge mit Streckenposten gesichert.

Die sehr ausführliche Streckenschilderung im Internet beginnt mit den Worten: „Gleich nach dem Start lauert für alle Disziplinen ein steiler asphaltierter Anstieg, ehe es wieder durch den Wald ins Tal geht, wo vor allem das Schlussstück sehr tückisch ist. Hier ist es sehr schmal, es gibt viele Wurzeln und es ist sehr holprig. Nachdem man erleichtert sein wird, diesen Teil unfallfrei überstanden zu haben, geht es wieder bergauf, wo der zweite Teil sehr steil wird. Ungeübte Läufer müssen sich hier auf einen Fußmarsch einstellen ...“ Was die Schilderung nicht vorwegnehmen konnte, war die „Überzuckerung“ des Waldbodens, die ein traumhaftes Bild einer weißen Winterlandschaft mit durchgezogenem herbstlaubfarbenem Pfad erzeugte. Es wechselten nicht nur ständig An- und Abstiege, sondern auch der Charakter der Strecke, zwischendurch zerfurchte Landwirtschaftswege, dann wieder mit Blick auf verträumte Ortschaften (wobei ein Auge immer auf die Wegbeschaffenheit achten sollte; sonst geht es wie mir, der ich auf eine vermeintlich ebene jungfräuliche Fläche ausweichen wollte und in einer nicht ganz standsicher zugefrorenen Pfütze landete).

Dramaturgisch perfekt kam der Höhepunkt zum Schluss: der Weg durch Mamer Léen, eine grandiose Felslandschaft mit Steilpassagen und kleineren Höhlen (nur Erstere mussten durchquert werden). Das wurde nur noch überboten durch den Empfang in der warmen Halle mit einem leckeren Nudelgericht, ebenso in der Startgebühr inbegriffen wie ein geschmackvoll orangefarbenes „Buff“. An den geräumigen und heißen Duschen war vorsorglich der Hinweis angebracht, dass man hier doch bitte nicht seine Schuhe reinigen möge.




Markus Krempchen belegte übrigens den vierten Platz.


01.01.2010

6. Neujahrsmarathon 2010 (Zürich)


Das Jahr fängt ja gut an, zu Beginn des neuen Jahres gleich einen Marathon!
Startschuss ist um 0:00 Uhr.

Das wurde aber leider nix :-( Weiter als Frankfurt Hbf. kamen wir nicht. Das Schnee- und Eischaos in Norddeutschland machte die Anreise zu Nichte. Nachdem sämtliche Züge nach Zürich mind. 70 bis 100 Minuten Verspätung hatten, war es nicht mehr möglich den Start rechtzeitig zu erreichen.

Joe konnte glücklicherweise unsere Startplätze verkaufen (Joe wir kriegen noch mind. 80,- EUR von dir, DSD). Mit der Bahn muss ich noch verhandeln, das ich zumindest eine Gutschrift bekomme.


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