Wilkommen beim pheidippides.de-Blog!
[H O M E]

Ich freue mich auch über Kommentare zu meinen Blog-Einträgen, diese sind ab sofort auch ohne Anmeldung möglich.

28.05.2016

Fürs Wandern zu schnell und fürs Laufen zu langsam - Hollenlauf 2016

Schon im Jahr 2011 standen wir als Begleitung für den in Läuferkreisen bekannten blinden Didi zum ersten mal am Start des Hollenlaufs. Damals noch mit 69km.

Uns gefiel die Veranstaltung und die Strecke so gut, dass wir uns 2013 gleich für die 101 km meldeten. Das Zeitlimit betrug damals 14 Stunden. Mit 13:45 kamen wir punktgenau ins Ziel.

Im letzten Jahr konnte der Hollenlauf, mangels ausreichender Helfer, leider nicht angeboten werden. Der Hollenmarsch startete aber in gewohnter Weise. Da die Wanderer jedoch nur marschieren und nicht laufen dürfen, mussten wir leider passen. So große Strecke können wir nämlich nicht nur ausschließlich wandern ohne in den Laufschritt zu fallen, andererseits können wir aber auch nicht große Strecken laufen ohne zu wandern. Unser ewiges Dilemma: Fürs Wandern zu schnell und fürs Laufen zu langsam!
Wie immer gute Laune vor dem Start.
Heuer gab es wieder den Hollenlauf mit 111Km (also 10km mehr als früher) und einem Cut-off von 5:30h bei Km 49.
Recht ambitioniert wagten wir den Versuch die Cut-off Zeit zu knacken. Eine Ziel-Zeit von 15h ist nicht unser Problem, da wir hinten raus oft viel Zeit gut machen. 
Auch an den VPs ist man guter Dinge
Bestens motiviert ging es los auf die neue große Tour.
Noch ist das Wetter prima
Später erklärte uns Björn Bergrath (Hollenlauf-Teamleiter),dass er mehr Trailstrecke in die erste Runde einbauen und so wenig wie möglich Asphalt mit einbeziehen wollte.

Dies ist ihm definitiv gelungen! Die ersten 20 km waren schon richtig Hammersteil. Ein Mitläufer von uns stand an einer der Steigungen, die wie eine Wand auf uns runterschaute und meinte nur: "Das kann jetzt nicht wahr sein, das ist doch nicht deren Ernst!"

Man weiß was wir brauchen ;)
Überall nur freundliche VPs
Uns lief die Zeit davon. Wenn wir die Cut-Off Zeit schaffen wollten, wären wir später so überpaced, dass wir die Strecke nicht mehr bewältigen könnten. So beschlossen wir nach der Marathondistanz dass wir auf die 75km Strecke downgraden. 

Haben uns sehr gefreut LUIGI zu treffen, der alte Haudegen ist die 100er Strecke durch die Nacht geawndert!
Das war auch gut so, denn als wir nach der Wende auf dem Rückweg waren, brach ein Unwetter los.
VP "Nasse Wiese" der Name ist auf dem Rückweg Programm
Noch 8km in strömenden Regen, das geht!
Nach 10;47h liefen wir gemeinsam auf die Finisher-Bühne der Hollenparty im Dorfzentrum ins Ziel ein. Bei der Medallienübergabe gestanden wir, dass wir doch etwas geschwächelt hatten und versprachen im kommenden Jahr ordentlich zu üben. Dies besiegelten wir mit einem Bier, das uns Björn spendierte.
Vielen Dank!


Unser Fazit: 

Die VP sind nun etwas weiter auseinander, aber wenn man dort ankommt, möchte man kaum wieder weg. Es gibt alles was das Herz und der Bauch begehrt.

Die Strecke ist wunderbar und kurzweilig.

Durch den Start der Wanderer am Abend zuvor ist auf der Pendelstrecke immer was los.

Mein Lieblingstreckenabschnitt ist der Sahnehang. Sowohl rauf zu schnaufen als auch auf der Rückrunde runter zu rennen.
Sahnehang :)

Vorort gibt es ab 4.30 Uhr ein kostenloses Frühstücksbuffet, das es einem schon schwer macht überhaupt an den Start zu gehen und nicht dort zu verweilen und alles aufzuessen.

Dusch-, Umkleidemöglichkeiten (und auch Übernachtungsmöglichkeiten) gibt es in der Turnhalle. Das Schwimmbad darf ebenfalls genutzt werden.

Pasta-Party wird Freitagabend angeboten.

Und ganz wichtig der Hinweis zur Hollenparty:
In guter Tradition der Hollen, ist es für uns natürlich selbstverständlich, dass keiner unserer Teilnehmer/ Gäste auch nur den kleinsten Mangel an flüssiger oder fester Nahrung verspüren darf.

Werd ich am VP doch tatsächlich noch gefragt: "Noch ein Schnaps der Herr?" :)


So sind sie, die Hollen!

Wir sagen Dankeschön und Tschüss bis nächstes Jahr…


01.04.2016

Epson SF-810

Juhu, ich war einer der auserwählten 100 Tester, die von Epson eine SF-810 zugesandt bekommen haben

Erster Eindruck 
Beim Auspacken fällt mir sofort auf, dass die Uhr viel zierlicher und leichter ist, als erwartet. Sie wirkt deutlich kleiner als eine Suunto Ambit oder Garmin Fenix und ist somit auch für zierliche Handgelenke geeignet. Und dennoch – im Vergleich zur  Suunto oder Garmin wirkt die SF-810 nicht so edel. 
v.l.n.r.: Polar S625, Suunto X6HRM, Polar AXN700, Suunto Ambit 3 Saphire, Epson SF-810, Garmin Fenix 3

Epson in der Mitte
Die beiliegende Docking-/Ladestationüber die die Uhr mittels USB-Ladegerät geladen oder an den PC angeschlossen wird, ist sehr sperrig. Ein USB-Lader liegt nicht bei, was nicht ins Gewicht fallen dürfte, weil dieser m.E. auch zwischenzeitlich in jedem Haushalt vorhanden ist. 

Die seltsame Form des Armbandes ist mir direkt ins Auge gefallen. 

Beim Tragen der Uhr wirkt sich dies aber sehr positiv aus, da hierdurch die Uhr nie zu eng am Handgelenk ist. Ich merke die Uhr überhaupt nicht beim Tragen. 

Ausstattung 
Die Hauptmerkmale der SF-810 sind Bluetooth 4 (auch LE oder Smart genannt), GPS (kein Glonass),  direkte HR-Messung am Handgelenk, sowie ein intelligenter Schrittsensor. 
Leider wird der Schrittsensor nur innerhalb eines Trainings verwendet. Als Activity-Tracker ist die SF-810 hierdurch leider nicht einsetzbar.  
Die Akkulaufzeit wird mit 30 Stunden angegeben. Dies konnte ich aber bisher nicht austesten. 
Temperatur- und/oder Luftdrucksensor gibt es nicht. 
Die globige Lade-/Dockingstation lässt jedenfalls ein Laden der Uhr unterwegs nur sehr schwer zu.
Lade-/Dockingstation


Im Training 
Das GPS-Signal wird zügig gefunden, ich kann keinen Unterschied zu Suunto oder Garmin feststellen. Meine Läufe erfolgten im Februar/März meist recht früh in der Dunkelheit. Das Display war hierbei mit Stirnlampe und auch bei Regen sehr gut ablesbar.  
Ich möchte in erster Linie Distanz, HF, Durchschnitts-Pace und Zeit im Blick haben. Dies und mehr bietet die SF-810. Gut gefallen hat mir auch die Vibrationsfunktion, die mich an jeden gelaufenen KM erinnert. Das vermisse ich bei Suunto. Die Werte hingegen waren vergleichbar mit meinen Suunto und Garmin Geräten. 
Ein weiterer netter Gimmick ist die, ich nenne sie "Tap"-Funktion. Mit einem Tap auf das Display können bestimmte Funktionen ausgelöst werden. Ich nutze es um zwischen den Displays zu wechseln. 
Die HR-Messung direkt mit der Uhr und ohne Gurt gefällt mir auf den ersten Blick sehr gut. Die Messergebnisse erscheinen mir plausibel. Von Nachteil ist m.E. jedoch insbesondere in der Kalten Jahreszeit, dass die Uhr dann dauerhaft direkt auf der Haut und damit unter der Jacke getragen werden muss. Die zusätzliche Kopplung eines Bluetooth-HF-Gurts ist entgegen der Aussage des Supports leider nicht möglich. 

Connectivity 
Wie üblich bietet auch Epson ein Online-Portal. Bei Epson heißt dies Runsense. Hier werden alle Daten gespeichert und können ausgewertet werden. Ohne Cloud geht heute nix mehr. Zu meiner Freude wird Runsense auch von Strava unterstützt, somit sind alle meine Trainingsdaten unterschiedlicher Geräte dann doch auf einer Plattform. 
Ich nutze entgeltlich nur noch Strava zur Auswertung, deshalb kann ich zu Runsense nicht wirklich viel sagen. 
Wichtig ist für mich nur eine reibungslose Upload-Funktionalität. 
Hierfür gibt es 2 Möglichkeiten: 
  • Über die PC-Software und die Dockingstation. Hier geht der Upload der Daten sehr flott. Leider bietet das PC-Programm aber nur rudimentäre Einstellungsmöglichkeiten für die SF-810. So können keine Display-Einstellungen mit unterschiedlichen Datenfeldern definiert werden. 
  • Über die Android-App Epson-Run-Connect. Die Verbindung zwischen Uhr und Handy erfolgt über Bluetooth. Die Verbindung und der Datenupload erfolgen nicht automatisch, sondern müssen jedes Mal in der App und an der Uhr initiiert werden. Außerdem kann die App ab Android 6.0 keine Verbindung mehr zum Handy aufbauen. Unter Android 5.x hat es prima geklappt und auch sämtliche Einstellung an der Uhr konnten so einfach und komfortabel durchgeführt werden. Auf meine Nachfrage beim Support erhielt ich leider bis heute keine Rückmeldung. Zur iOS-App kann ich nix sagen. 

Fazit: 
In Schulnote würde ich der Epson eine 3+ geben. Sie kann, was sie verspricht und die Hardware hat Potential für mehr, was aber nicht genutzt wird. Hier möchte ich den Schrittsensor nennen, der nicht gleichzeitig als Activity-Tracker mitgenutzt werden kann oder die Bluetooth-Schnittstelle, die außer einer Handy-Verbindung keine anderen Geräte zulässt. 

Der UVP der Epson SF-810 liegt bei 299,-EUR , der Straßenpreis zwischenzeitlich bei 199,- EUR. 
Für knappe 250 EUR bekommt man aber auch schon eine Garmin Forerunner 225 die ebenfalls eine direkte HR-Messung am Handgelenk zulässt. 

Weitere Links:



04.03.2016

RUN661

RUN661, das sind mind. 661 km in einem Monat zu Fuß, das ist rechnerisch ein Halbmarathon jeden Tag, 31 Tage lang, ... wenn nicht - dann wird es an den anderen Tagen automatisch mehr. Das ist erbarmungslos. Das ist knallhart.

 Erlebe mit Biggi und Sascha wie sie das hinbekommen wollen (Das Tagebuch wird täglich aktualisiert.)


Die Mitstreiter

Archiv

Follower