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[H O M E]

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11.05.2013

Ziemlich am und locker im Limit ...

Um durch die Nacht zu wandern und zu laufen planten wir den Hollenmarsch mit seinen101Km. Bei näherem Lesen der Ausschreibung stellten wir jedoch mit Bestürzung fest, das beim Marsch nicht gelaufen werden darf. Uns war klar, dass wir keine 20 Std nur marschieren können. Andererseits war für den Hollenlauf über Tag ein 15stündiges Zeitlimit vorgegeben. Vor zwei Jahren waren wir mit Didi auf dem 67 km Kurs unterwegs, weshalb wir schon einigen Respekt vor der uns bevorstehenden bekannten Strecke hatten. Wir entschieden uns dennoch für den Lauf zumal wir uns nicht vorher schon auf die Streckenlänge festlegen mussten... 67 km auf alle Fälle, wenn wir schnell genug sind dann die 101km. 


Wir meldeten uns Freitagabends nach, zu den Startunterlagen gab es einen Gutschein für ein  kostenloses Frühstück am nächsten morgen. Wie üblich im Sommer schliefen wir im Auto in der Nähe des Start/Ziel-Bereiches. Romantisches Regentropfentrommeln ließ unseren Optimismus für den kommenden Tag ein wenig schwinden. Als wir morgens um 5 Uhr aus dem Auto krochen, war es ziemlich frisch. Etwas bedrückt gingen wir zum Frühstück, hier erhellten sich unsere Gemüter sofort. Ein tolles superorganisiertes Frühstücksbuffet: mancher Starter konnte den Leckereien nicht wirklich widerstehen und ließ sich auch die Rühreier und den Obstsalat nicht entgehen. So gestärkt standen wir dann alle an der Startlinie und warteten gespannt auf den Startschuss um 6.30 Uhr.
Die kommenden Stunden verflogen in dieser kurzweiligen Landschaft ziemlich schnell. Alle 5Km gab es VP der Extraklasse: bel. Brote, Cola, Malzbier, Wasser, Tee, Kaffe, Süsses, Saures etc.
Natürlich hatten wir aber immernoch das Zeitlimit im Kopf! Nur nicht zu lange aufhalten am VP zügig die Anstiege bewältigen, abwärts so schnell wie möglich. Jeder von uns hatte so seine eigene Hochrechnung, wann müssen wir an der ersten Wende für km 67 sein, schaffen wir ab da ca 15km zur nächsten für die 101km schnell genug, wieviel Zeit bleibt uns für den Rest der Strecke...
und tatsächlich hatten wir uns eine gute Stunde mehr Zeit für den Rückweg eingelaufen. Mit diesem Puffer konnten wir nun endlich die Landschaft mehr genießen, auch an den VP´s waren wir entspannter und teilten uns auch mal ein Bier.
Bis auf einen heftigen Regenschauer war Petrus gnädig mit uns und wir kamen nach 13.46 Std ins Ziel.
Eine wunderbare Veranstaltung.
Top Verpflegung!
Kackiges Höhenprofil und herrliche Laufstrecke.
Durch die Pendelstrecke bedingt, kann man alle schnellen Läufer auf dem Rückweg sehen.
Spitze Organisation vor und nach dem Lauf.

Wir werden gerne wiederkommen !
Mehr Bilder [hier]
Hier noch ein sehr schöner Bericht von: Peter Ickert von M4you




07.05.2013

Beim Windhagen Marathon gibt es reichlich Schotter...


[schon wieder von Biggi:]
... die jeweils drei schnellsten Damen und Herren können bei allen Wettbewerben schon einiges an Schotter abräumen und im Umschlag mit Nachhause nehmen, alle anderen bekommen reichlich Schotter unter die Füsse. Die Strecke verläuft auf befestigten Waldwegen entlang des Pfaffenbachs und des Hallerbachs. Im Ausläufer des Westerwalds und im Siebengebirge sind für den Marathon ca 542 Hm zu bewältigen.
Für mich eine der wichtigsten Infos bei einem Lauf ist: das Streckenprofil und ab wann gibt es Cola!

VP waren ca alle 5 km geplant und ab KM 30 Cola. Laut Streckenprofil  geht es die ersten 5 Km schön bergab, dann mal rauf mal runter ab KM 26 bis 32 ziemlich heftiger Anstieg dann wieder rauf runter bis ins Ziel. Wie üblich war klar, das ich erst mal richtig Gas geben werde und mich dann Sascha wahrscheinlich ab KM 30 einsammeln muss. Wir starteten zusammen mit den Halbmarathonis was nochmal ordentlich Tempo ins Läuferfeld bringt. Die Sonne blinzelte vom wolkenfreien Himmel runter, heute sollten es 25°C werden. Die ersten 5 Km flogen nur so dahin bei der ersten VP gab es Wasser und Apfelschorle, ich machte Trinkpause und freute mich mit gutgelaunten Helfern über ein so tolles Wetter und einer landschaftlich schönen Laufstrecke. Als die Halbmarathonis abbogen, lichtete sich das Läuferfeld sehr. Zu meiner Freude war ich ziemlich alleine unterwegs (ich liebe das) und konnte einen wunderbaren Sonnentag genießen. Überall war der gelbblühende Löwenzahn. Der Wind sorgte für weiße Blütenflocken von den Bäumen. Endlich zeigt sich der Frühling und ich war einfach mittendrin. Die kommenden KM liefen wie von selbst, ab KM 25 gab es zu meiner Überraschung schon Cola. So langsam wurde ich von einigen Läufern überholt und mit dem ein oder anderen verquatschte ich so manchen Anstieg. Bei KM 34 machte ich dann eine längere Pause, als ich wieder los wollte kam Sascha mit einer ganzen Truppe angelaufen. Wir wollten nun  beide den Rest des Weges zusammen zu bleiben. Zwischenzeitlich wurde es sehr warm und wir waren froh über jeden VP. Bei KM 40 hatten wir das große Vergnügen auf eine gesellige Runde Westerwälder zu treffen, zwar gab es keine Steaks und Bratwurst mehr, aber wir ließen uns gerne auf ein Bierchen einladen (natürlich nur um die Einheimischen Gepflogenheiten kennen zu lernen!)
Nicht besonders schnell, aber zufrieden kamen wir ins Ziel!
Dort bekamen wir im Tausch gegen Startnummer (mit Chip) eine Medaille und als Belohnung alkoholfreies Weizenbier.

Fazit: sehr schöne Landschaft, gute Verpflegung, sehr nette Menschen (der Westerwälder an sich...)
nur mit dem Schotter hab ich`s nicht so, liegt aber an "meine Mumbacher Fieß "(sagt Mama immer)



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