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[H O M E]

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31.08.2008

RWE Hunsrück-Marathon

Zum 2. Mal stehe ich am Start des Hunsrück-Marathons. Letztes Jahr wohnte ich noch ganz in der Nähe und hatte damals kaum Anreisezeit einzuplanen. Heute war dies anders und ich musste bereits um 5 Uhr aufstehen :-(

Mit dem Auto nach Simmern, Startunterlagen abholen und dann mit dem Shuttlebus weiter nach Emmelshausen, wo der Start erfolgte.

Heute war ich auch alleine am Start, Biggi war zum Wellnes-Wochenende und Frank der auch starten wollte, fand ich nicht. Trotzdem fanden sich bekannte Gesichter, die letzten Sonntag in Egelsbach am Start waren (ich bin also nicht der einzige Verrückte).

Die Strecke verläuft von Emmelshausen, über Kastelaun (wo die Halbmarathonis hinzustoßen) nach Simmern und verläuft weitgehend auf dem alten Bahndamm, der zum Radweg ausgebaut wurde. Daher auch das Motto des Marathons: "Wo einst die Dampflok schnaufte". Obwohl für heute sehr heißes Wetter gemeldet wurde, empfand ich es aufgrund eines kühlen Windes recht angenehm.

Trotz allem scheint die Strecke für mich verhext zu sein. Während ich letztes Jahr schon von Magenkrämpfen und Durchfall geplagt wurde, stellte sich dies wieder bei mir ein, obwohl ich diesesmal 7 Imodium (!) eingeworfen habe.

Nach 4:05 war ich im Ziel.
Dort gab es eine große Bierauswahl von Krombacher :-) Auf der Strecke war die Verpflegung, m.E. nicht so doll, fast nur Wasser und schlecht gemischtes Iso. Cola gab es nur 3 Mal. Da helfen dann auch keine Gels und Riegel.

Die offiziellen Nettozeiten sind jetzt online:
Frank 3:29.53 - Gratulation zu der super Zeit!!!
Ich 4:05:59 :-(

P.S.: Von meinem Sponsor GO! Mainz gab es letzte Woche super tolle, neue Shirts. Die Radtrikots sehen super aus und in die Rückentaschen lässt einiges verstauen. Vielen Dank dafür!
Laufbericht:




24.08.2008

Koberstädter Waldmarathon

In Egelsbach fand heute der 30. Koberstädter Wald-Marathon statt.

Start war für die Marathonis zwar schon um 8 Uhr, von Mainz nach Egelsbach sind es aber nur knappe 30 km so dass wir erst kurz vor Start anreisten. Abfahrt war um 7 Uhr.
Fotos gibt's diesmal keine, ich hatte keine Lust die Kamera mit zu schleppen. Da ich diesmal ohne Geraffel laufen wollte (geholfen hat es nicht ;-)
Das Startfeld der Marathonis war recht überschaubar mit knapp 175 Läufern. Gelaufen wurden 2 fast identische Runden durch den Wald von Egelsbach. Die erste Rund fand ich superschön, da auch noch nicht so viele Läufer auf der Strecke waren. Dies änderte sich schlagartig ab Km 25, da traf man auf die Halbmarathonis, die um 10 Uhr gestartet. Das brachte mich ein wenig aus dem Rhythmus, außerdem hatte ich mal wieder ein wenig Probleme mit dem Trinken und meine Salztabletten zu spät genommen. Bin trotzdem sehr zufrieden, die Strecke hatte nämlich mehr Profil als erwartet, mit knappen 135 Hm pro Runde.
Da Pepsi Hauptsponsor ist, gab es Cola ohne Ende. Brigitte ist zwischenzeitlich von den Ultras etwas verwöhnt und will mittlerweile immer was zu Essen (Kekse, Brot, etc.), wahrscheinlich denkt sie, ich greife dann auch zu und sie kann sich das Kochen im Anschluss sparen ;-) Leider gab es diesmal nur Bananen.
Trotzdem hat Brigitte eine super Zeit hingelegt und war schneller als ich (der Sonntag ist also gelaufen ;-)
Schöner Sonntagsausflug! Leider gab es keine Medallie, dafür aber ein schönes Funktions-Shirt.
Unsere inoffiziellen Zeiten:
Biggi: 3:59.47 - 10. Frau
Sascha: 4:01.07

19.08.2008

KW 33/34

Dieses WE war noch mal Pause, ab dem nächsten WE gehts los:
24.8. Koberstädter Wald-Marathon
31.8. Hunsrück-Marathon
6.9. Darmstadt-Marathon
14.9. Pfälzerwald-Marathon
20.9. Mainzer Volkslauf (Mombach)
21.9. Hochheimer Weinbergslauf
5.10. Loch Ness Marathon

Zwischenzeitlich laufe ich noch 2 mal in der Mittagspause die große 3-Brücken-Runde [hier] an Rhein und Main mit ca. 15 km.

10.08.2008

32. Monschau-Marathon

Der Moschau-Marathon startet und finisht in Konzen einem Vorort von Monschau. Wir (Biggi, Stefan und ich) sind schon am Samstag mit dem Zelt angereist.

Die Startunterlagen haben wir schon am Sa. bekommen. Auf dem Dorfplatz gab es auch noch eine kleine Läufermesse. Da wir recht spät ankamen sind wir zunächst zum Sportplatz des TV Konzen. Dort war das Zelten auf dem Sportplatz und die Nutzung der Toiletten und Duschen des Vereins möglich. Hierfür vielen Dank!
Durch den Zeltaufbau haben wir leider die Pastaparty verpasst und mussten unser Abendessen bei McDonalds einnehmen ;-)
Danach noch ein paar Radler und Jägermeister im Zelt, dann war Schlafen angesagt.
Ich bin schon um 5:45 Uhr aufgestanden und habe Kaffee gekocht. Um 6 Uhr standen Biggi und Stefan auf.
Start war um 8 Uhr. Bis dahin haben wir die Zelte abgebaut und ich habe mir Gemüsebrühe und Elotrans reingepfiffen :o)
Zum Start kamen wir gerade noch pünktlich, ein Läufer, der wie wir auch etwas spät war, meinte aber das sei kein Problem, er hätte sich letztes Jahr um eine Stunde vertan und hätte auch noch starten dürfen ;-)
Pünktlich zum Startschuss fing es an zu regnen, der Regen hielt sich bis ca. Km 35, hinzu kam noch kalter Wind. Die Strecke war aber trotzdem sehr schön und die Verpflegung sehr gut. Es gab offizielle und sehr viele inoffizielle VP's. Bei Km 21 gab es auch Salztabletten. Da ich diesmal sehr viel Salz zu mir genommen habe, kam ich sehr gut über die Strecke.
Ein wirklich sehr schöner Landschaftsmarathon mit über 700 Hm.

Unsere Zeiten (es gab nur Brutto-Zeitmessung):
Biggi: 4:20.25
Stefan: 4:13.38
Ich: 4:19.17

Links:

01.08.2008

Ein kurzer Bericht über einen langen Weg.......“more than a race“ Swissalpine Marathon










Davos, Mekka der Ultra-Berg-Läufer: am 26 Juli 2008 war es wieder so weit für den 23. Swissalpine Marathon.
Die Strecke des K78 Laufes führt von Davos nach Filisur, Bergün, weiter zur Keschhütte über den Scalettapass nach Teufi zurück nach Davos.
Insgesamt 78,5 Km und +/- 2.300 Hm sind zu bewältigen.


Samstag, 8:00 Uhr am Stadion: Start des K78, K31 und C42 Rennens. Die Morgenluft ist noch kühl, hervorragende Wetterbedingungen mit Temperaturen zwischen 15°-22° C und es ist trocken; regnen soll es erst am späteren Nachmittag.
Startschuss: die Läufer setzen sich in Bewegung. Die ersten 5 km führen über Davos Stadtmitte. Da habe ich noch die Möglichkeit meinem Freund einen Kuss zu verpassen, da er erst um 11:30 Uhr in Bergün den K42 startet.
Das Tempo ist schnell, bis man Davos verlässt. Laut Profil geht es stetig leicht nach unten bis KM 30. Muss leider sagen, dass ich davon wenig gemerkt habe. Die Strecke bis Filisur ist ein ständiges hoch und runter mit ein paar fiesen Rampen.
Filisur erreicht man bei KM 31 ab da geht es nur noch bergauf. Die Beine noch frisch und mental noch relativ entspannt, sind die ersten Steigungen noch gut zu bewältigen.
Ab Km 40 in Bergün fangen die Beine an nicht mehr zu wollen wir man es gerne hätte. In Bergün stehen aber die Taschen zur Verfügung und man kann sich umziehen und neu sortieren. Das tue ich auch!
Weiter geht es immer nur bergauf. Jetzt wird es hart, bis zur Keschhütte sind es „nur“ 13 Kilometer aber fast über 1000 HM und die Luft wird dünner und kälter. Mittlerweiler scheint die Sonne, ich weiß aber nicht ob ich schwitze oder friere.
Der Aufstieg zur Keschhütte erfolgt über schmale hoch-alpine Wege, langsam gehen die Läufer, Blick nach unten und schwer atmend. Es geht eine Ewigkeit nur nach oben.
Die Landschaft ist atemberaubend. Wir haben die Baumgrenze verlassen und das Panorama der Berge zieht sich wie im Bilderbuch vor Augen.
Die Keschhütte 2632 HM, den höchsten Punkt ist endlich erreicht! Hier windet es, aber an der Verpflegungsstelle kann man sich mit leckerer Bouillon aufwärmen und die Berge kurz (oder lang) bewundern.
Bis zum Scalettapass 2606 HM folgt eine Ziehstrecke aus bergab, flach und leicht bergan „Coupiertes Gelände“ sozusagen. Es tut weh. Aber wir sind noch nicht am Ziel.
Am Scalettapass steht ein Arzt, der jeden nach seinem gesundheitlichen Zustand fragt.
Wie soll es mir gehen? Natürlich kann ich nicht mehr..... grinsen, lächeln... weiter geht es.
Bis zum Tal ist es nur bergab. Aber mittlerweile sind die Beine so schwer, dass alles weh tut. Manche stolpern über den Steinen. Man muss äußerst vorsichtig über den schmalen steinigen Weg laufen.
Es wird flacher und auf den Wegweiser steht Teufi: nur noch 5 Km, sie sind die längsten meines Lebens. Ich kämpfe weiter.
Teufi erreicht, ich weis, dass nur noch 8 Km zu laufen sind. Endlich gibt es an der Verpflegungsstelle wieder Cola. Ich belohne mich mit 3 Bechern und laufe dann etwas zügiger.
Die ersten Häuser von Davos sind zu sehen, wir laufen links den schmalen Weg in den Wald und müssen eine steile Rampe ersteigen. Wir bleiben über Davos und nähern uns dem Stadion. Jetzt kann man Musik hören und über den Lautsprecher werden die Finisher namentlich genant.
Eine letzte Schleife und dann gehts ins Stadion.
Herrlich ist es angekommen zu sein! Mein Freund steht schon kurz vor dem Ziel und jubelt mir zu. Als ich die Ziellinie überquere sind alle Schmerzen schon vergessen und ich bin mächtig stolz, es über den „Buckel“ geschafft zu haben.
Insgesamt gingen beim 23. Swissalpine Marathon 4591 Teilnehmer aus 49 Nationen an den Start.
Beim K78 waren 737 Männer und 102 Frauen.
Bei den Männern hat Jonas Buud (SWE) gewonnen in 6:00:26 Stunden,
bei den Frauen Jasmin Nunige (SUI) in 7:00:36 Stunden.



Ich kam ins Ziel nach 10:13:28 Stunden und Robert Wasilewski bei seinem ersten Marathon in 5:40:58 Stunden.


Von mir ganz großen Respekt und Gratulation zu der tollen Leistung, ich platze vor Neid ;-)

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